FlexVPN Solution – Remote Offices per VPN anbinden

ENTWURF

Dieser Blog Eintrag soll eine Übersicht der Möglichkeiten aufzeigen, welche Cisco FlexVPN bietet. Dies an einem konkreten Beispiel: Das Anbinden von Aussenstellen (Remote Branches) an einen zentralen Standort. Am zentralen Standort sind aus Gründen der Redundanz zwei Rechenzentren mit je einem VPN Router vorhanden.
Als Router benutze ich die neusten Cisco Router der 1100er Serie.

Die Aussenstellen sind entweder per FTTH, VDSL oder LTE angebunden.

Somit verwende ich viele der gebotenen Features dieser neuen Cisco 1100er Router. (DSL Modem, SFP GBIC, 3G, 4G LTE Modem, FlexVPN, OSPF, VRF)

Zuerst zur Hardware:
Cisco stellt anfangs 2018 die ISR 1100er Serie Router vor. Sie sollten die 1900er Router ersetzen und machen das, meiner Meinung nach sehr gut. Auch das Preis/Leistung Verhältniss stimmt hier wieder etwas mehr.
Die Router gibt es mit verschiedensten Interfaces, welche ziemlich elegant kombiniert werden können. (WLAN, DSL, LTE, 4Port Switch, 8Port Switch, PoE)

Siehe Cisco Seite: https://www.cisco.com/c/en/us/products/collateral/routers/1000-series-integrated-services-routers-isr/datasheet-c78-739512.html

Wichtig: Die Router mit den 8 Port Switches haben einen schnelleren Prozessor drin. Alle Security Services (wie VPN) müssen über eine SEC Lizenz aktiviert werden. Wenn die Router so bestellt werden, sind alle Lizenzen vorinstalliert. (Achtung: lange Lieferzeiten)
Zudem ist es Interessant, dass die IPsec Performance Lizenz (IPsec Performance: Additional 100 Mbps for ISR 1100-4P and 200 Mbps for ISR 1100-8P) gleich teuer ist wie die IPSec HSEC Lizenz, welche die Drosselung der VPN Performance komplett deaktiviert. (IPSEC HSEC License for Cisco ISR 1100 8P and ISR 1100 4P)

Ohne Performance oder HSEC Lizenz liefert der Router ca. 50mbit/sec IPsec Durchsatz.
Router & NAT Performance: An meinem Gigabit FTTH Anschluss bringt der Router die volle Bandbreite. Er reklamiert zwar mit der Meldung, dass die CPU Last höher als 80% ist, aber der Speedtest zeigt über 980mbit/sec an.

Dann zur Software:
Ich benutze das aktuelle Fuji Release von IOS XE.

Cisco IOS XE Software, Version 16.08.01
Cisco IOS Software [Fuji], ISR Software (ARMV8EB_LINUX_IOSD-UNIVERSALK9_IAS-M), Version 16.8.1, RELEASE SOFTWARE (fc3)

Und nun zum Aufbau der Umgebung:

Schema:

Konfiguration der HUB Router:

Konfiguration eines FTTH Spoke Routers:

Konfiguration eines VDSL Spoke Routers:

Konfiguration eines LTE Spoke Routers:

Spezielles:

MTU Size: Da auf den VDSL Anschlüssen auf der Swisscom Plattform die MTU 1460 ist, muss der VPN Traffic noch mehr fragmentiert werden.

VRF-Lite und OSPF: Sobald VRF auf einem OSPF Router aktiv ist, werden Type 5 LSA Statements nicht in die Routing Tabebelle geschrieben, da man so Loops verhindern will. Aber genau diese Routen benütigen wir hier in diesem Beispiel. Somit muss capability vrf-lite aktiviert werden:

router ospf
capability vrf-lite

Links:

https://integratingit.wordpress.com/2016/07/10/configuring-cisco-flexvpn-hub-and-spoke/

https://www.cisco.com/c/en/us/support/docs/security/flexvpn/118888-configure-flexvpn-00.html

https://packetpushers.net/cisco-flexvpn-dmvpn-high-level-design/

https://networkengineering.stackexchange.com/questions/38915/why-would-type-5-as-external-ospf-route-not-install-in-routing-table

http://packetlife.net/blog/2010/mar/29/inter-vrf-routing-vrf-lite/

https://markwardbopp.wordpress.com/2015/06/10/ospf-series-why-wont-my-ospf-route-install-what-does-downward-bit-setnon-backbone-lsa-mean/

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