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Exchange 2010 – Erste Datenbank löschen

Wenn man bei einem Exchange 2010 (oder 2007) Server die erste Postfachdatenbank löschen möchte, natürlich nachdem man alle Postfächer auf einen neue Datenbank verschoben hat, erscheint folgende Fehlermeldung:

 

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Microsoft Exchange Fehler
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Die Postfachdatenbank ‚Mailbox Database 0201847403‘ kann nicht gelöscht werden.

Mailbox Database 0201847403
Fehler
Fehler:
Diese Postfachdatenbank enthält mindestens ein Postfach, einen Postfachplan, ein Archivpostfach oder ein Vermittlungspostfach. Führen Sie den Befehl ‚Get-Mailbox -Database <Database ID>‘ aus, um eine Liste aller Postfächer in der Datenbank abzurufen. Führen Sie den Befehl ‚Get-MailboxPlan‘ aus, um eine Liste aller Postfachpläne in dieser Datenbank abzurufen. Führen Sie den Befehl ‚Get-Mailbox -Database <Database ID> -Archive‘ aus, um eine Liste mit Archivpostfächern in dieser Datenbank abzurufen. Führen Sie den Befehl ‚Get-Mailbox -Database <Database ID> -Arbitration‘ aus, um eine Liste aller Vermittlungspostfächer in dieser Datenbank abzurufen. Wenn Sie ein Postfach, bei dem es sich nicht um ein Vermittlungspostfach handelt, deaktivieren möchten, um die Postfachdatenbank löschen zu können, führen Sie den Befehl ‚Disable-Mailbox <Mailbox ID>‘ aus. Zum Deaktivieren eines Archivpostfachs, um die Postfachdatenbank löschen zu können, führen Sie den Befehl ‚Disable-Mailbox <Mailbox ID> -Archive‘ aus. Vermittlungspostfächer sollten auf einen anderen Server verschoben werden. Führen Sie hierzu den Befehl ‚New-MoveRequest <parameters>‘ aus. Falls es sich um den letzten Server in der Organisation handelt, führen Sie den Befehl ‚Disable-Mailbox <Mailbox ID> -Arbitration -DisableLastArbitrationMailboxAllowed‘ aus, um das Vermittlungspostfach zu deaktivieren. Postfachpläne sollten auf einen anderen Server verschoben werden. Führen Sie hierzu den Befehl ‚Set-MailboxPlan <MailboxPlan ID> -Database <Database ID>‘ aus.

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OK
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Ich musste das Systempostfach und das Postfach FederatedEmail per Management Shell verschieben. Diese Postfächer werden in der ManagementConsole nicht angezeigt.

Zum Anzeigen der Postfächer in der Shell benutz man folgenden Befehl:

[PS] C:\Windows\system32>Get-Mailbox -Database „Mailbox Database 020xyxyxy“ -Arbitration

Name                      Alias                ServerName       ProhibitSendQuota
—-                      —–                ———-       —————–
FederatedEmail.4c1f4d8… FederatedEmail.4c… vsrvexchange     1 MB (1,048,576 bytes)

 

Um den ganzen Postfach Namen (Identity) anzuzeigen wird der Befehl um ein |fl ergänzt:

[PS] C:\Windows\system32>Get-Mailbox -Database „Mailbox Database 020xyxyxy“ -Arbitration  |fl

 

Wenn man nun die ganze Identity kennt, kann man das Postfach in eine andere DB schieben:

 

[PS] C:\Windows\system32>New-MoveRequest -Identity ‚FederatedEmail.4c1f4d8b-8179-4148-93bf-00a95fa1e042‘ -TargetDatabase
„Mailbox Database 2“

DisplayName               Status                    TotalMailboxSize          TotalArchiveSize         PercentComplete
———–               ——                    —————-          —————-         —————
Microsoft Exchange-Gen… Queued                    988 B (988 bytes)                                  0

 

Danach waren keine Postfächer mehr in der Liste und der Store lies sich löschen.

[PS] C:\Windows\system32>Get-Mailbox -Database „Mailbox Database 0201847403“ -Arbitration

 

 

 

 

 

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Exchange Migration 2003 nach 2007/2010

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Exchange 2007/2010 – Postfachgrössen anzeigen

Bei Exchange 2003 und älter gab es eine Spalte im Exchange System Manager welche die aktuelle Postfachgrösse anzeigte. Leider gibt es diese einfach Übersicht in Exchange 2007 und auch 2010 nicht mehr.

Mit der Exchange Powershell kann man sich aber eine schöne Statistik erstellen und anzeigen lassen.

Bei Exchange 2007:
[PS] Get-MailboxStatistics | Sort-Object -Property TotalItemSize | Format-Table DisplayName,TotalItemSize

Bei Exchange 2010:
[PS] Get-MailboxStatistics -server SERVERNAME | Sort-Object -Property TotalItemSize | Format-Table DisplayName,TotalItemSize

Mehr Informationen zu den Mailbox-Statistiken gibt es auch im Technet: http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb124612.aspx

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Exchange 2007 – RAM Verbrauch von store.exe begrenzen

Der Exchange 2007 Server geht mit dem RAM (Arbeitsspeicher) nicht sehr zaghaft um. Store.exe verwendet mit der Zeit alles zur Verfügung stehende RAM.

Er würde dieses zwar, im Falle einer Verwendung durch eine andere Anwendung wieder freigeben. Aber am besten ist es, wenn man die RAM-Verwendung von store.exe begrenzen würde.

Dieses kann man mit einer Änderung in ADSI-Edit bewerkstelligen.

– ADSI-Edit öffnen
– Verbindung mit Konfiguration
— CN=Configuration, DC=Domain,DC=.com
—CN=Services
—-CN=Microsoft Exchange
—–CN=”domain.com”
——CN=Administrative Groups
——-CN=”Exchange Administrative Group”
——–CN=Servers
———CN=”Exchange1″
– Rechte Maustaste auf CN=InformationStore und Eigenschaften anwählen

DEn Eintrag msExchESEParamCacheSizeMax berechnen und anpassen:

z.B. mit 2GB:
2 GB x 1024 = 2048 MB x 1024 = 2097152 KB
2097152 KB / 8 = 262144 Blöcke

Hier einige Werte:
1 GB = 131072
2 GB = 262144
3 GB = 393216
4 GB = 524288
6 GB = 786432

Danch den Dienst Microsoft Exchange Informationsspeicher neu starten und der store.exe sollte auch nach einigen Tagen nicht mehr über diese Grenze hinaus wachsen.

Mehr Infos: http://www.sysadminslife.com/windows/exchange-storeexe-hohe-ram-auslastung/

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RPC over HTTP / Outlook Anywhere mit Exchange 2007 und Windows Server 2008

Die entfernte Anbindung von Outlook an einen Exchange Server hat mit Outlook 2007 und Exchange 2007 einen neuen Namen erhalten. Die von Outlook 2003 als RPC over HTTP bekannte Funktion heisst neu Outlook Anywhere.

Um Outlook Anywhere mit Outlook 2007 und Exchange 2007 auf einem Windows 2008 Server einzurichten gehen sie wie folgt vor:

1. Installieren der RPC-over-HTTP-proxy Dienste auf dem Windwos 2008 Server mittels dem Befehl
ServerManagerCmd -i RPC-over-HTTP-proxy

2. Aktivieren von Outlook Anywhere mittels Exchange Management Shell
Enable-OutlookAnywhere -Server mail.ARCADE.CH -DefaultAuthenticationMethod:Basic -SSLOffloading:$false

3. IPv6 Listener deaktivieren
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters

Hinzufügen eines 32-bit D-WORD mit dem Namen DisabledComponents
Diesem Key den Wert 0xff zuweisen.

Dies deaktiviert die IPv6 Adressen auf allen Interfaces. Leider nicht auf dem loopback Interface. Um sie dort auch zu deaktivieren löschen sie den Eintrag
im hosts file unter %SYSTEMROOT%\System32\drivers\etc\

::1 localhost

4. In der Managemt Console kann man mit dem folgenden Befehl noch Autodiscover aktivieren.
[PS] C:\Windows\System32>Set-ClientAccessServer -id server02 -AutoDiscoverServiceInternalUri https://outlook.arcade.ch/autodiscover/autodiscover.xml

5. Erfassen des DNS Eintrages autodiscover.domain.tld nicht vergessen.

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Kontrolle via Telnet: telnet localhost 6004

Oder sehr komfortabel via Microsoft Webseite

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Weiterführende Informationen: Blog von Aaron Marks

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