Beiträge getagged mit 2010

Exchange 2013 IPv6 Probleme

Ausgehende Mails ab Exchange 2013 werden abgeleht.

Wer mit einem Microsoft Exchange 2013 Server Mails an GMX oder gMail sendet kennt evtl. diese Meldungen:
– Sender address rejected: Please see http://www.openspf.org/Why?….

– The sender does not meet basic guidelines ipv6 sending of authentication and RDNs resolution of sending ip. Please review https://support.google.com/mail/answer/81126for more information. – gsmtp
Your message was not delivered due to permission problems or safety. She may have been rejected by a moderator, the address only accepts mail from certain senders, or another restriction prevented delivery.

Obwohl der Server eine fixe IP Adresse hat (IPv4 und IPv6) benutzt Exchange eine dynamische IPv6 Adresse zum Versenden von Mails. Das Problem existiert bei IPv4 nicht, da es dort keine stateless address autoconfiguration, Link-local oder Site-local Adressen gibt.

Mails werden über die statische IPV6 Adresse empfangen (wie es im DNS erfasst ist).
Die Mails werden aber nicht über die selbe Adresse wieder versendet (SMTP outgoing). Sondern für ausgehende Verbindungen wird die dynamische IPv6 (stateless address autoconfiguration) verwendet. Diese IPv6 Konfiguration macht an einem PC Sinn, da so die ausgehende Adresse immer wieder ändert und so das Tracking von Informationen eingeschränkt wird.

Beim Versenden von e-Mails macht das allerdings wenig Sinn, da genau hier der Absender eindeutig identifizierbar sein sollte.

Mittels der Exchange Shell kann man die abgehende Adresse aber festlegen:
Beim „Send-Connector“ gibt es die Variable „SourceIPAddress“.

Achten sie wie bei IPv4 darauf, dass die Adresse einen korrekten DNS Reverse Eintrag hat und, falls vorhanden, beim SPF Record korrekt erfasst ist.

Weitere Infos auf der Microsoft Technet Seite:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/gg144561%28v=exchg.150%29.aspx

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Exchange 2010 – Erste Datenbank löschen

Wenn man bei einem Exchange 2010 (oder 2007) Server die erste Postfachdatenbank löschen möchte, natürlich nachdem man alle Postfächer auf einen neue Datenbank verschoben hat, erscheint folgende Fehlermeldung:

 

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Microsoft Exchange Fehler
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Die Postfachdatenbank ‚Mailbox Database 0201847403‘ kann nicht gelöscht werden.

Mailbox Database 0201847403
Fehler
Fehler:
Diese Postfachdatenbank enthält mindestens ein Postfach, einen Postfachplan, ein Archivpostfach oder ein Vermittlungspostfach. Führen Sie den Befehl ‚Get-Mailbox -Database <Database ID>‘ aus, um eine Liste aller Postfächer in der Datenbank abzurufen. Führen Sie den Befehl ‚Get-MailboxPlan‘ aus, um eine Liste aller Postfachpläne in dieser Datenbank abzurufen. Führen Sie den Befehl ‚Get-Mailbox -Database <Database ID> -Archive‘ aus, um eine Liste mit Archivpostfächern in dieser Datenbank abzurufen. Führen Sie den Befehl ‚Get-Mailbox -Database <Database ID> -Arbitration‘ aus, um eine Liste aller Vermittlungspostfächer in dieser Datenbank abzurufen. Wenn Sie ein Postfach, bei dem es sich nicht um ein Vermittlungspostfach handelt, deaktivieren möchten, um die Postfachdatenbank löschen zu können, führen Sie den Befehl ‚Disable-Mailbox <Mailbox ID>‘ aus. Zum Deaktivieren eines Archivpostfachs, um die Postfachdatenbank löschen zu können, führen Sie den Befehl ‚Disable-Mailbox <Mailbox ID> -Archive‘ aus. Vermittlungspostfächer sollten auf einen anderen Server verschoben werden. Führen Sie hierzu den Befehl ‚New-MoveRequest <parameters>‘ aus. Falls es sich um den letzten Server in der Organisation handelt, führen Sie den Befehl ‚Disable-Mailbox <Mailbox ID> -Arbitration -DisableLastArbitrationMailboxAllowed‘ aus, um das Vermittlungspostfach zu deaktivieren. Postfachpläne sollten auf einen anderen Server verschoben werden. Führen Sie hierzu den Befehl ‚Set-MailboxPlan <MailboxPlan ID> -Database <Database ID>‘ aus.

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OK
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Ich musste das Systempostfach und das Postfach FederatedEmail per Management Shell verschieben. Diese Postfächer werden in der ManagementConsole nicht angezeigt.

Zum Anzeigen der Postfächer in der Shell benutz man folgenden Befehl:

[PS] C:\Windows\system32>Get-Mailbox -Database „Mailbox Database 020xyxyxy“ -Arbitration

Name                      Alias                ServerName       ProhibitSendQuota
—-                      —–                ———-       —————–
FederatedEmail.4c1f4d8… FederatedEmail.4c… vsrvexchange     1 MB (1,048,576 bytes)

 

Um den ganzen Postfach Namen (Identity) anzuzeigen wird der Befehl um ein |fl ergänzt:

[PS] C:\Windows\system32>Get-Mailbox -Database „Mailbox Database 020xyxyxy“ -Arbitration  |fl

 

Wenn man nun die ganze Identity kennt, kann man das Postfach in eine andere DB schieben:

 

[PS] C:\Windows\system32>New-MoveRequest -Identity ‚FederatedEmail.4c1f4d8b-8179-4148-93bf-00a95fa1e042‘ -TargetDatabase
„Mailbox Database 2“

DisplayName               Status                    TotalMailboxSize          TotalArchiveSize         PercentComplete
———–               ——                    —————-          —————-         —————
Microsoft Exchange-Gen… Queued                    988 B (988 bytes)                                  0

 

Danach waren keine Postfächer mehr in der Liste und der Store lies sich löschen.

[PS] C:\Windows\system32>Get-Mailbox -Database „Mailbox Database 0201847403“ -Arbitration

 

 

 

 

 

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Exchange 2010 SP2 Rollup 4 – OWA geht nicht mehr

Nach der Installation des Exchange 2010 Rollup Updates 4 auf Service Pack 2 (Exchange 2010 SP2 Rollup4) funktioniert das Outlook Web Access OWA nicht mehr richtig. Nach der Anmeldung erscheint nur eine weisse Seite oder eine 500 internal Server Error Meldung.

 

Die Installation des Update Paketes KB 2706690 – Update Rollup 4 für Exchange Server 2010 Service Pack 2 (Link zu Microsoft Seite mit dem Download) funktioniert einwandfrei. Je nach Datenbankgrösse dauert das Update von weniger als 10 Minuten bis zu einigen Stunden. Zum Abschluss der Installation muss man den Server neu starten. Nach dem Neustart kann man sich im Outlook Web Access OWA oder OMA zwar noch anmelden (Login erscheint) aber danach erhält man, je nach Browser, nur eine weisse Seite oder die Meldung „500 – internal Server Error“ (Interner Server Fehler).

Diesen Fehler zu beheben ist aber sehr einfach. Der Dienst „Formularbasierter Microsoft Exchange-Authentifizierungsdienst“ wird nicht ausgeführt. Nach dem Start des Dienstes funktioniert alles einwandfrei.

Am Besten setzt man den Startmodus des Services von „Automatisch“ auf „Automatisch (verzögerter Start)“. Somit hat man das Problem beim nächsten Neustart des Servers nicht wieder.

 

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Exchange 2010 Outlook Web App Design verändern

Wer hat nicht gerne sein Firmenlogo auf der Anmeldeseite von Outlook WebAccess, neu WebApp?

Viele Firmen setzen auf Exchange Server. In der neusten Version von Exchange Server, der Version 2010, hat Microsoft neue Designs eingeführt. Mit dem Service Pack 1 sind noch einige dazu gekommen. Diese Designs sind sehr einfach abzuändern oder sogar durch ein eigenes Template zu ergänzen. Wobei ein eigenes Design zu erstellen doch sehr komplex ist. Aber meistens möchte man ja nur die Anmeldeseite anders gestalten. z.B. sein Firmenlogo auf der Seite platzieren.

Microsoft Technet hat hierzu eine Anleitung veröffentlicht, welche das Anpassen der An- und Abmeldeseite erklärt.

Link zur Microsoft Technet Seite: http://technet.microsoft.com/de-de/library/ee633483.aspx

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Exchange Migration 2003 nach 2007/2010

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10 Gründe um auf Exchange 2010 zu wechseln

promuxx.de hat einen interessanten Artikel geschrieben mit 10 Gründen, die Firmen dazu bewegen sollen, auf Exchange 2010 zu wechseln.
Diese Gründe zeigen die klaren Vorteile von Exchange 2010 gegenüber 2007 oder älter.

Kurz Zusammengefasst:
1. Fortlaufende Replikation
2. Virtualisierung möglich
3. Günstigerer Speicher
4. Größere Mailboxen
5. Sprachumwandlung in Text
6. Reduzierung der Helpdesk Kosten
7. Hochverfügbarkeit
8. Archivierung
9. Sonnig mit ein bisschen Wolken (Cloud Services)
10. Kalenderdaten veröffentlichen

zum Artikel

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Exchange 2010 Zertifikats-Fehler-Meldung

Sicherheitswarnung beim Starten von Outlook und Verbinden mit einem Postfach auf einem Server mit Exchange Server 2007 oder 2010: „Der auf dem Sicherheitszertifikat angegebene Name ist ungültig oder stimmt nicht mit dem Namen der Site überein“

Um das Problem zu beheben, ändern Sie die URLs der entsprechenden Exchange 2007-Komponenten. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Starten Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
2. Ändern Sie die AutoErmittlungs-URL im Dienstverbindungspunkt. Der Dienstverbindungspunkt ist im Active Directory-Verzeichnisdienst gespeichert. Um diese URL zu ändern, geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE:
Set-ClientAccessServer -Identity CAS-Servername -AutodiscoverServiceInternalUri https://mail.contoso.com/autodiscover/autodiscover.xml
3. Ändern Sie das Attribut InternalUrl des EWS. Geben Sie hierzu den folgenden Befehl ein, und drücken Sie die EINGABETASTE:
Set-WebServicesVirtualDirectory -Identity „CAS-Servername\EWS (Standardwebsite)“ -InternalUrl https://mail.contoso.com/ews/exchange.asmx
4. Ändern Sie das Attribut InternalUrl für die Verteilung des webbasierten Offlineadressbuchs. Geben Sie hierzu den folgenden Befehl ein, und drücken Sie die EINGABETASTE:
Set-OABVirtualDirectory -Identity „CAS-Servername\oab (Standardwebsite)“ -InternalUrl https://mail.contoso.com/oab
5. Ändern Sie das Attribut InternalUrl des UM-Webdiensts. Geben Sie hierzu den folgenden Befehl ein, und drücken Sie die EINGABETASTE:
Set-UMVirtualDirectory -Identity „CAS-Servername\unifiedmessaging (Standardwebsite)“ -InternalUrl https://mail.contoso.com/unifiedmessaging/service.asmx
Hinweis Dieser Befehl ist nur in einer Exchange 2007-Umgebung erforderlich. In Exchange 2010-Umgebungen existiert der Befehl nicht mehr. Stattdessen wird die WebServices-URL zu diesem Zweck verwendet.
6. Öffnen Sie IIS-Manager.
7. Erweitern Sie den lokalen Computer und dann Anwendungspools.
8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeAutodiscoverAppPool, und klicken Sie dann auf Wieder verwenden.

Wichtig Bei diesen Schritten wird davon ausgegangen, dass ein Hostdatensatz im DNS existiert, um den angegebenen FQDN der IP-Adresse des CAS-Servers zuzuordnen. Stellen Sie sich beispielsweise das folgende Szenario vor:

* Die ursprünglichen internen URLs für die Exchange-Komponenten zeigen auf den internen FQDN des Servers. Eine dieser URLs zeigt beispielsweise auf folgendes Ziel:
https://Servername.contoso.com/ews/exchange.asmx
* Der auf dem Zertifikat angegebene FQDN zeigt auf den für den externen Zugriff verwendeten Hostnamen des Servers. Im Zertifikat wird z. B. ein FQDN wie „mail.contoso.com“ angegeben.

In diesem Szenario müssen Sie einen Hostdatensatz für den Mailhostnamen hinzufügen, der der intern für den Zugriff verwendeten IP-Adresse des CAS-Servers zugeordnet ist, um internen Clients den Zugriff auf den Server zu ermöglichen.

http://support.microsoft.com/kb/940726

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Exchange 2010 noch dieses Jahr

Laut golem.de soll der Exchange Server 2010 noch dieses Jahr fertig sein. Eine erste „Public Beta“ ist heute erschienen.

Zitat golem.de:
Exchange Server 2010 als öffentliche Beta veröffentlicht.
Finale Version soll im zweiten Halbjahr 2009 erscheinen

Noch in diesem Jahr wird die fertige Version des kommenden Exchange Server erwartet. Ab sofort steht eine Betaversion vom Exchange Server 2010 als Download zur Verfügung. Damit kann geschaut werden, welche Neuerungen das neue Produkt zu bieten hat.

Auf dem MSDN Server ist die Beta aber heute (15.04.09) noch nicht herunter zu laden.
Den Download der Beta Version gibt es nur auf der speziellen Microsoft Exchange 2010 Seite.

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